
Baum Nr. 285 - Noch 1/1 verfügbar
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| Baumalter: | ca. 41 Jahre | |
|---|---|---|
| Stammumfang: | 70 cm |
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Der Riesen-Lebensbaum wurde 1985 von Godehard Graf Hoensbroech gepflanzt.
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Der Riesen-Lebensbaum (Thuja plicata Donn ex D.Don, Syn.: Thuja gigantea Nutt.), auch Riesen-Thuja genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung der Lebensbäume (Thuja) in der Familie der Zypressengewächse (Cupressaceae). Im englischen Sprachraum wird er Western Red Cedar genannt.
Vegetative Merkmale
Der Riesen-Lebensbaum ist ein immergrüner Baum, der in seiner Heimat Nordamerika Wuchshöhen von bis zu 50 bis 70 Metern, Stammdurchmesser von bis zu 6 Metern und Stammvolumen von bis zu 500 Kubikmetern erreicht.[2] Auf den Britischen Inseln erreicht er immerhin Wuchshöhen von 40 Metern. Die Baumkrone ist schmal kegelförmig mit aufrechtem Leittrieb; bei alten Bäumen verbreitert sich die Krone. Die breit gefurchte Rinde ist anfangs dunkel rotbraun, im Alter grau und löst sich in Platten ab. Der Stamm ist stark abholzig und hat eine breit auslaufende Basis.
Die schuppenförmigen Blätter stehen angedrückt an den Zweigen. Sie duften selbst ohne Reiben bereits aromatisch; der Duft ist fruchtig und erinnert an Ananas oder Äpfel. Die schuppenförmigen Blätter sind oben glänzend frischgrün, unten heller.
Generative Merkmale
Der Riesen-Lebensbaum ist einhäusig getrenntgeschlechtig (monözisch), männliche und weibliche Zapfen befinden sich also an einer Pflanze. Die männlichen Zapfen sind sehr klein und stehen endständig an Zweigspitzen; sie sind blassgelb und stäuben im März. Die weiblichen Zapfen bilden sich an kräftigeren Zweigen und sind bei einer Größe von etwa 1 Zentimeter eiförmig. Sie sind im Sommer gelb und werden im Spätherbst braun. Jeder Zapfen kann 8 bis 14 Samen enthalten. Der rötlich-braune Same ist einschließlich der Flügel 4 bis 7,5 Millimeter groß.
Der Riesen-Lebensbaum ist schattenverträglich und standorttolerant. Er bevorzugt aber kühle, luftfeuchte Gebiete mit tiefgründigen, schwachsauren Böden. Dort ist er schnellwüchsig und kann in den ersten 30 Jahren Jahrestriebe mit bis 90 cm Länge bilden. Da sein weitreichendes Wurzelsystem flachgründig ist, ist er windwurfgefährdet. Eine andere Gefahr stellen Bodenfeuer dar.
Verbreitung
Das Verbreitungsgebiet des Riesen-Lebensbaums reicht im westlichen Nordamerika von Alaska (57° n. Br.) bis nach Nordkalifornien (39° n. Br.), wo er einzeln oder in Gruppen gemischt mit Douglasie, Sitka-Fichte, Riesen-Tanne und Westamerikanischer Hemlocktanne vorkommt. Ostwärts reicht sein Areal bis Idaho und Montana, wo er Mischwälder mit Westlicher Weymouths-Kiefer, Westamerikanischer Hemlocktanne, Riesen-Tanne und Westamerikanischer Lärche bildet.
In Mitteleuropa ist der Riesen-Lebensbaum winterhart. Er leidet aber unter Sommertrockenheit, was zum Absterben der Triebspitzen führen kann. Er wird als dekorativer, bis zum Boden beasteter Solitärbaum in Parks und größeren Gärten angebaut und als Heckenpflanze verwendet. Daneben gibt es auch erfolgreiche forstliche Versuchsanbauten.
(Quelle: Wikipedia / Stand 25.11.2021)