Baum Nr. 174 - Noch 1/2 verfügbar
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Baumalter: | ca. 152 Jahre |
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Stammumfang: | 379 cm |
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Urkunde
Die Sommerline steht etwas Abseits iin zweiter Reihe der Platanenallee gegenüber der Schlossinsel . Sie zählt, wie auch ihre Schwester neben ihr, zu den ältesten Bäumen auf Schloss Türnich und dürfte zur gleichen Zeit mit Lindenallee und Riesen-Mammutbaum in den 1870er Jahren gepflanzt worden sein.
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Die Sommerlinde (Tilia platyphyllos), botanische Schreibweise mit Bindestrich Sommer-Linde, auch Großblättrige Linde (Tilia grandifolia) genannt, ist eine Laubbaum-Art aus der Gattung der Linden (Tilia) in der Familie der Malvengewächse (Malvaceae). Sie war 1991 Baum des Jahres.
Beschreibung
Die Sommerlinde ist ein Baum, der Wuchshöhen von bis zu 40 Metern und einen Stammumfang von über 9,0 Metern erreichen kann. Sie hat dunkelgrüne und feinrissige Blätter. Die Baumkrone ist hoch mit ziemlich steil ansteigenden Ästen. Als junger Baum hat die Sommerlinde meist eine mehr halbkugelige Krone. Die Borke ist rissig und blättert alljährlich ab.
Die jungen Austriebe sind rötlich-grün und deutlich behaart. Die eiförmigen Knospen sind dunkelrot. Die Laubblätter sind eiförmig bis rundlich und bespitzt, sie sind an der schiefen Basis mehr oder weniger herzförmig. Der Blattrand ist mehr oder weniger scharf-kerbig gesägt. Die Blätter sind oben dunkelgrün und behaart, unten heller und vor allem auf den Nerven dicht behaart. Die Größe der Blätter ist sehr variabel, etwa zwischen 2 und 18 cm (Länge wie Breite). Das Blatt sitzt an einem behaarten, etwa 2 bis 5 cm langen Stiel.
Die Sommerlinde blüht im Juni und ist damit in Mitteleuropa die am frühesten blühende Lindenart. Die Blüten hängen in Trugdolden meist zu 3 bis 4 (manchmal bis 6). Die Blüten sind etwa 12 mm groß mit einem weißlichgrünen Hochblatt. Die kleine, kugelige Frucht (Nasenfeger) hat fünf Rippen, ist dicht behaart und wird etwa 8 bis 10 mm groß.
Vebreitung
Die Sommerlinde ist in Mittel- und Südeuropa heimisch, kommt aber relativ selten wild vor. An schuttreichen Hangstandorten vermag sie sich aufgrund ihrer hohen Austriebskraft gegenüber anderen Baumarten durchzusetzen. Sie ist daher häufig in Hangschuttwäldern und Schluchtwäldern vertreten. Sie ist eine Charakterart des Verbands Tilio-Acerion, kommt aber auch in Gesellschaften des Verbands Fagion vor. Sie gilt als Baum der mittleren Gebirgslagen. Im Freistand entwickelt sie eine mächtige Krone, ist jedoch empfindlich gegen Spätfröste. Die Sommerlinde steigt in den Nordalpen meist bis auf 1000 m, in den Südalpen auch höher. In den Allgäuer Alpen steigt sie in Bayern am Gleitweg im Oytal in Strauchform bis zu einer Höhenlage von 1450 Metern auf.
Von den in Mitteleuropa autochthonen Linden ist die Sommerlinde die am weitesten verbreitete Art.
(Quelle: Wikipedia / Stand 25.11.2021